la sélection papier-mâché de Chris Lomon

juin 5, 2008

Salomé

Filed under: Diversité,Erotisme — chrislomon @ 1:57
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Wilde habillé en Salomé

Le livret de Hedwig Lachmann est une adaptation traduite en allemand très proche de la pièce écrite en français en 1893 par Oscar Wilde.

Ah, du wolltest mich nicht deinen Mund kuessen lassen, Jochanaan!

Wohl, ich werde ihn jetzt kuessen.

Ich will mit meinem Zaehnen hineinbeissen, wie man in eine reife Frucht beissen mag.

Ja, ich will ihn jetzt kuessen, deinen Mund, Jochanaan.

Ich hab’ es gesagt. Hab’ ich’ s nicht gesagt? Ja, ich hab’ es gesagt.

Ah! Ich will ihn jetzt kuessen…

Aber warum siehst du mich nicht an, Jochanaan?

deine Augen, die so schrecklich waren so voller Wut und Verachtung, sind jetzt geschlossen.

Warum sind sie geschlossen?

Oeffne doch die Augen, so hebe deine Lider, Jochanaan!

Warum siehst du mich nicht an?

Hast du Angst vor mir,Jochanaan, dass du mich nicht sehen willst?

Und deine Zunge, sie spricht kein Wort, Jochanaan, diese Scharlachnatter, die ihren Geifer gegen mich spie.

Es ist seltsam, nicht? Wie kommt es, dass diese rote Natter sich nicht mehr ruehrt?

Du sprachst boese Worte gegen mich, gegen mich, Salome, die Tochter der Herodias, Prinzessin von Judaea.

Nu wohl! Ich lebe noch, aber du bist tot, und dein Kopf, dein Kopf gehoert mir!

Ich kann mit ihm tun, was ich will. Ich kann ihn den Hunden vorwerfen und den Voegeln der Luft.

Was die Hunde uebrig lassen, sollen die Voegel der Luft verzehren…. Ah! Jochanaan, du warst schoen.

Dein Leib war eine Elfenbeinsaeule auf silbernen Fuessen.

Er war einGarten voller Tauben in der Silberlilien Glanz.

Nichts in der Welt war so weiss wie dein Leib.

Nichts in der Welt war so schwartz wie dein Haar.

In der ganzen Welt war nichts so rot wie dein Mund.

Deine Stimme war ein Weirauchgefaess

und wenn ich dich ansah, hoerte ich geheimnisvolle Musik…

Ah! Warum hast du mich nicht angesehn, Jochanaan?

Du legtest ueber deine Augen die Binde eines, der seinen Gott schauen wollte.

Wohl ! Du hast deinen Gott gesehn, Jochanaan, aber mich hast du nie gesehn.

Haettest du mich gesehn, du haettest mich geliebt !

Ich duesrte nach deiner Schoenheit.

Ich hungre nach deinem Leib.

Nicht Wein noch Aepfel koennen mein Verlangen stillen…

Was soll ich jetzt tun, Jochanaan?

Nicht die Fluten, noch die grossen Wasser koennen dieses bruenstige Begehren loeschen…

Oh! Warum sahst du mich nicht an?

Haettest du mich angesehn du haettest mich geliebt.

Ich weiss es wohl, du haettest mich geliebt.

Und das Geheimnis der Liebe ist groesser als das Geheimnis des Todes…

Pièce originale en Français

voir l’extrait de l’opéra interprété par Maria Ewing

un autre extrait favori « Nicht in der Welt is so schön wie dein Leib »

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